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PV-Dachanlagen bis 25 kWp machen 32 Prozent der Solarleistung in Deutschland aus und sind damit eine wichtige Säule der Energiewende.
Mit den Plänen, die feste EEG-Förderung zu streichen und durch Direktvermarktung oder wahlweise Nulleinspeisung zu ersetzen, droht ein Markteinbruch in diesem Segment. Für Vier-Personen-Haushalte könnten die jährlichen Kosten von PV-Batteriesystemen um 277 Euro pro Jahr steigen – eine Investition würde sich nicht mehr lohnen.
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Um kleine PV-Batteriesysteme erfolgreich in die Direktvermarktung zu überführen, ist ein Übergang bis Ende 2030 erforderlich.
Die Dienstleistungs- und Transaktionskosten müssen noch deutlich sinken – von heute rund 140 auf etwa 50 Euro im Jahr. Erforderlich sind eine standardisierte Marktkommunikation, digitalisierte Prozesse sowie eine verbindliche Verpflichtung – mit Sanktionsmechanismus – der Verteilnetzbetreiber, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen.
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Die Fortführung der fixen Einspeisevergütung in der Übergangszeit verhindert einen Markteinbruch – bei geringen Mehrkosten für das EEG-Konto.
Bei einer Verlängerung um vier Jahre betragen die zusätzlichen Förderkosten im Jahr 2030 rund 160 Millionen Euro, heute sind es insgesamt rund 8 Milliarden Euro für Solaranlagen. Sollte die Direktvermarktung die Wirtschaftlichkeitsschwelle nicht erreichen, könnte sich als Rückfalloption eine Verpflichtung der Netzbetreiber eignen, kleine Mengen zum aktuellen Börsenstrompreis für die Prosumer zu vermarkten.
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Die konsequente Elektrifizierung im Gebäude- und Verkehrssektor ist eine zentrale Voraussetzung, damit möglichst alle von günstigen Energiekosten profitieren können.
Ein PV-Batteriesystem kombiniert mit Wärmepumpe und E-Auto senkt die Energiekosten der Haushalte gegenüber konventionellen Technologien um ein Drittel. Um auch Haushalten mit geringerem finanziellem Spielraum Investitionen zu ermöglichen, sollte die Bundesregierung diese gezielt fördern: Damit können sie von sinkenden Energiekosten profitieren und sind gegen Preisschocks abgesichert.
Vom Hausdach in den Strommarkt
Wirtschaftlichkeit und Marktintegration von PV-Kleinanlagen
Zusammenfassung
PV-Dachanlagen bis 25 kWp machen rund ein Drittel der Solarleistung in Deutschland aus und sind damit eine wichtige Säule der Energiewende. Nun will die Bundesregierung die Förderung für diese Anlagen streichen. Damit würde sich die Wirtschaftlichkeit für Solaranlagen auf Dächern deutlich reduzieren: Direktvermarktung oder Nulleinspeisung machen PV-Batteriesysteme vor allem ohne E-Auto und Wärmepumpe und niedrigem Eigenverbrauch unrentabel für Haushalte. Beispiel: Die jährlichen Mehrkosten für einen Vier-Personen-Haushalt im Bestandshaus würden in der Direktvermarktung um rund 277 Euro pro Jahr steigen. Um kleine PV-Batteriesysteme erfolgreich in die Direktvermarktung zu überführen, ist ein längerer Übergang bis Ende 2030 erforderlich. Die Dienstleistungs- und Transaktionskosten müssen noch deutlich sinken – von rund 140 Euro auf etwa 50 Euro im Jahr.
Eine Verlängerung der fixen Einspeisevergütung um vier Jahre kann einen Markteinbruch verhindern, zu geringen Mehrkosten für das EEG-Konto. In der Zeit müssen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marktintegration geschaffen werden: Standardisierte Marktkommunikation und digitalisierte Prozesse. Sollte die Direktvermarktung die Wirtschaftlichkeitsschwelle dennoch nicht erreichen, könnte sich als Rückfalloption eine Verpflichtung der Netzbetreiber eignen, kleine Mengen zum aktuellen Börsenstrompreis für die Prosumer zu vermarkten.
Kernergebnisse
Bibliographische Daten
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Analyse
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Vom Hausdach in den Strommarkt
Wirtschaftlichkeit und Marktintegration von PV-Kleinanlagen
Grafiken aus dieser Publikation
Ohne angemessenen Übergang lohnen sich PV-Batteriesysteme künftig nur noch mit E-Auto und Wärmepumpen. Für Haushalte mit geringem Eigenverbrauch droht ein Markteinbruch.
Abbildung A von Vom Hausdach in den Strommarkt auf Seite 13
Installierte PV-Leistung in Deutschland 2025 nach Anlagensegment
Abbildung 1 von Vom Hausdach in den Strommarkt auf Seite 16