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Kohleausstieg

Der Kohleausstieg ist ein großer Hebel zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität.

Die schnelle Dekarbonisierung des Stromsektors ist eine wesentliche Voraussetzung, um mittel- und langfristige Klimaschutzziele zu erreichen. Angesichts der hohen klimaschädlichen Emissionen bei der Kohleverstromung hat der Ausstieg aus der Kohle eine besondere Priorität. In den Kohleregionen ist damit ein tiefgreifender Strukturwandel verbunden, dessen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen berücksichtigt werden sollten.

Um ihren Verpflichtungen gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen nachzukommen, müssen sämtliche Staaten auf die Nutzung fossiler Brennstoffe – einschließlich Kohle – verzichten. In Europa wird die Nutzung von Kohle vor allem aufgrund einer erhöhten CO₂-Bepreisung bis zum Beginn der 2030er Jahre auslaufen. Agora zeigt vor diesem Hintergrund Möglichkeiten auf, den Kohleausstieg sozial gerecht zu gestalten, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und eine neuerliche Bindung an fossiles Gas zu verhindern.

In vielen Staaten ist die Kohleindustrie nach wie vor von großer Bedeutung, so auch in China und in den meisten Ländern Südost- und Ostasiens. Auch dort wird der Kohleausstieg eine Reihe politischer Maßnahmen erfordern, die die Auswirkungen auf unterschiedliche Interessengruppen und Akteure – den Bergbausektor, Energieversorger, Staatshaushalt, Arbeitnehmer:innen und Verbraucher:innen – berücksichtigen. Auf Grundlage bewährter Vorgehensweisen und internationaler Erfahrungen erarbeitet Agora gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort Analysen und Handlungsvorschläge, um die schnelle Transformation hin zu einer klimaneutralen, kohlefreien Stromversorgung zu unterstützen.

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