Offshore Wind Potenzial

Welche Volllaststunden kann Offshore-Windenergie bei großem Zubau in der deutschen Nordsee bis 2050 erreichen?

  • Laufzeit: 12/2018 - 12/2019

Eine wesentliche Grundlage der Energiewende ist die Stromerzeugung aus Windenergieanlagen an Land und auf See. Für 2050 setzen ambitionierte Klimaschutzszenarien für Deutschland Offshore-Windanlagen mit einer installierten Leistung von 50 bis 70 Gigawatt voraus. Zusätzlicher Bedarf könnte entstehen, wenn Offshore-Anlagen mit Elektrolyseuren zur Wasserstoffherstellung gekoppelt werden sollen. Außerdem könnten Akzeptanzprobleme beim Onshore-Wind-Ausbau den Druck in Richtung eines größeren Wind-Ausbaus auf See noch erhöhen. Aufgrund der aus heutiger Sicht hohen erreichbaren Volllaststunden erscheint Stromerzeugung aus Offshore-Wind grundsätzlich sehr attraktiv.  

Unklar ist, in welchem Maße mehr und mehr Offshore-Windparks auf relativ engem Raum in der deutschen Nordsee sich langfristig gegenseitig abschatten und damit ihre erreichbaren Volllaststunden reduzieren könnten.

Dieses Projekt geht über die typischerweise von Windplanern und -investoren eingesetzten Modelle hinaus, um die regionale Winddynamik besser zu verstehen, die bei einem sehr starken Offshore-Windausbau in der deutschen Nordsee auftreten kann. Zu diesem Zweck werden Szenarien mit zwei unterschiedlichen Modellen simuliert. Das eine Modell ist einfach und schnell, das andere hochdetailliert und benötigt zur Ausführung der Simulation einen Computer-Cluster.

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    Windenergie auf See braucht Platz, um sie optimal zu nutzen

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