Stromsektor 2030: 65 Prozent Erneuerbare und ein schrittweiser Kohleausstieg

Die Auswirkungen von Kohleausstieg und beschleunigtem Erneuerbare-Energien-Ausbau laut Koalitionsvertrag und Kohlekommission auf Strompreise und Stromhandel im Jahr 2030

  • Laufzeit: 07/2018 - 08/2019

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat Anfang 2019 einen Ausstiegspfad für die Kohle vorgelegt, damit das im Klimaschutzplan für das Jahr 2030 gesetzte Sektorziel der Energiewirtschaft erreicht werden kann. Zwei Befürchtungen werden in der Diskussion rund um den Kohleausstieg dabei besonders häufig geäußert: Ein signifikanter Anstieg der Strompreise, und steigende Stromimporte aus dem Ausland. Dabei wird häufig übersehen, dass nicht nur die Empfehlungen der Kohlekommission, sondern auch der Koalitionsvertrag den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf einen Anteil von 65 Prozent am Strombedarf bis 2030 vorsieht – eine deutliche Steigerung gegenüber den bisherigen Zielen, die bei 50 bis 55 Prozent liegen.

In diesem Projekt werden die energiewirtschaftlichen Effekte eines beschleunigten Erneuerbaren-Energien-Ausbaus kombiniert mit einem schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung näher untersucht. Die Schwerpunkte der Analyse liegen bei den Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit anderen Energieträger, auf den Stromhandel und auf die Börsenstrompreise.

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