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Agora stärkt seine globale Netzarbeit und baut sein Partnernetzwerk mit dem Global Power System Transformation Consortium aus
Das Sekretariat des Global Power System Transformation Consortium (GPST) arbeitet künftig unter dem Dach der Agora Think Tanks. Damit weitet Agora sein Partnernetzwerk aus und stärkt seine internationale Arbeit im Bereich der Stromnetze.
Mit dem fortschreitenden Ausbau Erneuerbarer Energien und der Elektrifizierung in Industrie, Gebäuden und Verkehr rücken Stromnetze weltweit ins Zentrum der Energiewende: Eine zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung setzt moderne Netze mit zunehmender Flexibilität voraus.
Vor diesem Hintergrund baut Agora Energiewende – als Teil der Agora Think Tanks – die globale Arbeit zu Stromnetzen aus und verstärkt diese durch eine engere Zusammenarbeit mit dem Netzwerk GPST. Das Konsortium bringt Netzbetreiber und Stomnetzverantwortliche, Forschungseinrichtungen und technische Partner weltweit zusammen und setzt sich für eine ambitionierte Transformation des Stromsystems ein.
GPST wurde 2019 von sechs führenden Netzbetreibern und Stromnetzverantwortlichen sowie zwölf renommierten Forschungseinrichtungen im Bereich Stromnetze gegründet. Inzwischen umfasst das Netzwerk mehr als 36 Netzbetreiber und Stromnetzverantwortliche, die gemeinsam für etwa ein Drittel der globalen Stromerzeugung Verantwortung tragen.
Der Sitz des GPST-Sekretariats wechselt nun unter das Dach von Agora. Mit Agoras Expertise in den Bereichen Netzpolitik und -regulierung, aber auch in der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren, unterstützt der Thinktank ab sofort das Konsortium. Damit ergänzt Agora die technischen Stärken von GPST und hilft dem Netzwerk, die länderübergreifende Zusammenarbeit auszubauen.
„Die Transformation der Stromnetze erfordert einen engen Austausch von denjenigen, die die Netze betreiben und denen, die die Regeln für den Netzbetrieb gestalten“, sagt Markus Steigenberger, Geschäftsführer von Agora Think Tanks. „Durch die stärkere Zusammenarbeit mit dem GPST-Netzwerk wollen wir Politik und Regulierer dabei unterstützen, technische Innovation zu nutzen – und so robuste, bezahlbare und saubere Stromsysteme auf dem Weg zur Klimaneutralität weiter auszubauen.“
„Die Stärke von GPST ist die Zusammenarbeit zwischen Stromsystemverantwortlichen, Netzbetreibern, technischen Expertinnen und Experten sowie den politischen Institutionen in unterschiedlichen Regionen“, sagt Karin Wadsack, Geschäftsführerin von GPST. „Indem unser Sekretariat unter das Dach von Agora wechselt, kann das Netzwerk von der Expertise zu politischen und regulatorischen Fragen profitieren und sich inhaltlich breiter aufstellen. Gleichzeitig sichert dieser Schritt die Unabhängigkeit des Konsortiums.“
In diesem Zusammenhang weitet Agora auch seine Arbeit zu Stromnetzen in Deutschland, Europa und anderen Schlüsselregionen wie Südostasien und China aus. Die Programmleitung hierfür liegt bei Rena Kuwahata. Sie verfügt über mehr als zwanzig Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich. Zuletzt war sie bei der Internationalen Energieagentur (IEA) beschäftigt, wo Kuwahata Projekte zu Stromnetzen und der Integration Erneuerbarer Energien leitete. Als Programmleiterin Modernisierung der Stromnetze und Elektrifizierung wird sie Agoras Netzarbeit ausbauen und gleichzeitig den Austausch mit GPST gestalten.
Weitere Informationen zum GPST finden Sie unter www.globalpst.org.
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