Stellungnahme zum Szenariorahmen 2030 (Version 2019) und Begleitdokument zur Konsultation des Szenariorahmens 2030 (Version 2019)

Beitrag von Agora Energiewende zum Konsultationsprozess der Bundesnetzagentur

eingereicht bei der Bundesnetzagentur im Februar 2018

Der Koalitionsvertrag 2018 betont die Bedeutung des Ausbaus und der Modernisierung der Energienetze. In diesem Kontext soll zudem ein ambitionierter Maßnahmenplan zur Optimierung der Bestandsnetze und zum schnelleren Ausbau der Stromnetze erarbeitet werden. Die Planung der Energienetze (Strom, Gas, Wärme) soll reformiert werden, und mit neuen Technologien und einer stärkeren Digitalisierung sollen die vorhandenen Netze höher ausgelastet werden. Zudem wird das Erneuerbare-Energien(EE)-Ziel auf 65% erhöht, ist eine stärkere regionale Steuerung der EE-Anlagen vorgesehen und wird ein Kohleausstieg anvisiert. Diese jüngsten politischen Festlegungen sind in dem vorliegenden Entwurf des Szenariorahmens 2030 (Version 2019) zum Ausbau der Übertragungsnetze naturgemäß noch nicht berücksichtigt.

Im Ergebnis bedeutet der Koalitionsvertrag, dass eine erhebliche Überarbeitung des Szenariorahmens notwendig ist, um aus dem Netzentwicklungsplan(NEP)-Prozess politisch verwertbare Ergebnisse zu generieren. Mit Bezugnahme auf den vorliegenden Entwurf des Szenariorahmens 2030 (Version 2019) und das dazugehörige Begleitdokument hat Agora Energiewende daher seine Kommentare im Konsulatationsprozess der Bundesagentur eingebracht

Projektleitung

Bibliografische Angaben

  • Autoren

    Dr. Stefanie Ropenus, Frank Peter

  • Veröffentlichungsdatum

    03/2018

  • Seitenzahl

    10

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