Eigenversorgung und Mieterstrom

Mittags-Event

  • Ort: Berlin
  • 03.11.2016, 12:00 - 14:00

Immer mehr Verbraucher überlegen, ob eine Eigenversorgung mit Solarstrom für sie günstiger ist als der Strombezug aus dem Netz. Mit Hilfe von Speichern lässt sich sogar ein noch höherer Anteil des selbst erzeugten Stroms zu Hause verbrauchen – direkt oder indirekt, für Strom- oder Wärmeanwendungen, zum Beispiel Wärmepumpen. Wie wirtschaftlich dies im Einzelnen ist, hängt von Fall zu Fall ab. Klar ist jedoch: Sinkende Preise für Solaranlagen und Stromspeicher lassen Eigenversorgungslösungen in Zukunft immer attraktiver werden. Damit einher gehen große Hoffnungen und Ängste: So wird teilweise die flächendeckende Stromautonomie vorhergesagt oder die grassierende Entsolidarisierung bei der Finanzierung der Netze und der Energiewende beklagt.

Doch wie groß ist das Potenzial der Eigenversorgung wirklich? Kann sie tatsächlich die Energiewirtschaft komplett auf den Kopf stellen?

Um diesen Fragen nachzugehen, hat Agora Energiewende das Gutachterinstitut Prognos beauftragt, die Potenziale der Solarstrom-Eigenversorgung für die Sektoren zu untersuchen, welche die höchsten Solarstrom-Eigenversorgungsanteile erreichen können: Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Landwirtschaft und Lebensmittel-Einzel- und Großhandel (die Publikation finden Sie unten im Bereich Medien als PDF zum Download).

Auf der Veranstaltung präsentierte Marco Wünsch (Prognos) die Ergebnisse der Analyse. Anschließend kommentierten und diskutierten Jörg Mayer (Bundesverband Solarwirtschaft) sowie Niels-Sönnick Schnoor (Verbraucherzentrale Bundesverband). Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende.

Veranstaltungsdetails

Eigenversorgung und Mieterstrom

Mittags-Event

03.11.2016 | 12:00 - 14:00

Magnus-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin


http://www.dpg-physik.de/dpg/magnus/index.html

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