Referenzertragsmodell Windenergie

Vorschlag für eine Weiterentwicklung des Referenzertragsmodells und eine Anpassung der Vergütungshöhe

  • Laufzeit: 12/2012 - 03/2014

Die Energiewende erfordert einen stetigen Ausbau von Windenergieanlagen an Land, da diese unter den Erneuerbaren Energien zu den kostengünstigen Technologien zählen. Nachdem im Jahr 2000 das Referenzertragsmodell für die Vergütung von Windstrom eingeführt wurde, findet ein über (fast) ganz Deutschland verteilter Ausbau der Windkraft statt.

Das Grundprinzip des Referenzertragsmodells besteht darin, dass die Höhe der Einspeisevergütung je nach Standort und Anlagenart variiert. Die heute aufgebauten Windenergieanlagen entsprechen jedoch in ihrer Technik und den Dimensionen nicht mehr den Windenergieanlagen von vor 15 Jahren. Daher erschien es uns geboten, die technischen Parameter des Referenzertragsmodells überprüfen zu lassen. Gemeinsam mit der Deutschen WindGuard GmbH hat Agora Energiewende die technischen Fragestellungen erarbeitet und mit ausgewiesenen Experten der Windbranche in einem Begleitkreis diskutiert.

Zudem haben sich bis Ende 2013 die Anzeichen dafür gemehrt, dass die seinerzeitige Summe aus Vergütungen und Boni für Windenergieanlagen an Land, insbesondere an sehr windstarken Standorten, höher war als erforderlich. Neben technischen Fortschritten trug dazu auch das sehr niedrige Zinsniveau bei. Aus diesem Grund hat Agora Energiewende eine Reduktion der Einspeisevergütungen für Windenergieanlagen an Land vorgeschlagen.

 

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