PV als Katalysator für KMU-Prosumenten in Südosteuropa

Diese Studie entwickelt politische Fahrpläne für die beschleunigte Einführung von Solarenergie im KMU-Sektor in Südosteuropa.

  • Laufzeit: 10/2020 - 02/2021

Obwohl die Kosten für Solarmodule in den letzten Jahren um bis zu 80 % gesunken sind und Südosteuropa über ein großes Solarpotenzial verfügt, ist der PV-Ausbau in der Region bislang nur relativ begrenzt erfolgt. Die Gründe dafür reichen von hohen Kapitalkosten für Investoren über nicht vollständig liberalisierte Märkte und subventionierte Endverbraucherpreise bis hin zu diversen Barrieren im regulatorischen Umfeld (zum Beispiel in Bezug auf Planungs- und Genehmigungsvorschriften).

Prosumer sind eine der Säulen des EU-Pakets "Saubere Energie für alle Europäer", das auch darauf abzielt, es Einzelpersonen zu erleichtern, ihre eigene Energie zu produzieren, zu speichern oder zu verkaufen. Eine wichtige, aber oft übersehene Prosumer-Kategorie sind gewerbliche Prosumer, z.B. Hotels, Supermärkte oder Bäckereien.

Gewerbliche Prosumer können eine Schlüsselrolle bei der raschen Einführung erneuerbarer Energien in der Region Südosteuropa spielen. So können KMU in vollem Umfang von den sinkenden Technologiekosten der PV-Module und dem enormen Solarpotenzial der Region profitieren, wenn das regulatorische, politische und finanzielle Umfeld, das Investitionen auslöst, verbessert wird. Dieses Projekts sollen daher die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen für die Einführung von Aufdach-PV im gewerblichen Sektor in Bulgarien, Griechenland, Kroatien und Rumänien analysieren und Vorschläge für die Verbesserung dieser Rahmenbedingungen machen.

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