Finanzierung von Erneuerbaren Energien in Frankreich bis 2040

Ermittlung des Bedarfs an öffentlicher Förderung für Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien

  • Laufzeit: 12/2018 - 10/2019

Die Kosten für Strom aus Windkraft- und Solaranlagen sinken in Frankreich wie im Rest der Welt kontinuierlich. Bei den jüngsten Ausschreibungen in Frankreich lagen die garantierten Preisniveaus nahe an den Großhandelspreisen für Strom und somit beinahe auf dem Niveau des regulierten Marktpreises für historische Kernkraftwerke (ARENH Mechanismus).

Trotz sinkender Kosten können Erneuerbare Energien zum jetzigen Zeitpunkt ihre anfallenden Kosten noch nicht ausschließlich aus den Markterlösen decken. Vorrübergehend ist noch die Unterstützung aus der öffentlichen Hand erforderlich, um die (Weiter-)Entwicklung zu gewährleisten. Die erforderliche Unterstützung wird sich in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach stabilisieren und zurückgehen. Die möglichst genaue Schätzung des mittel- und langfristigen öffentlichen Finanzierungsbedarfs und die Berücksichtigung solcher Analysen in der Ausarbeitung nationaler Energiestrategien, tragen zu einer besseren Steuerung der Energiewende bei und gegebenenfalls zu einer Anpassung der Ausbauziele für Erneuerbare Energien.

Um mehr Klarheit in diese Debatte zu bringen, haben Agora Energiewende und IDDRI ein Tool entwickelt, mit dem die Kosten und der Finanzierungsbedarf für Erneuerbare Energien in Frankreich bis 2040 berechnet werden können. Basierend auf diesem Tool haben Agora Energiewende und IDDRI mehrere Entwicklungspfade des französischen Stromsystems analysiert und die jeweiligen Auswirkungen auf den Bedarf an öffentlicher Unterstützung für Erneuerbare Energien gemessen.

Das Tool sowie eine Analyse auf Französisch stehen zum Download bereit.

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