Emissionshandelssysteme für die vom EU-ETS nicht erfassten Bereiche

Analyse der Umsetzungsoptionen von Emissionshandelssystemen für die vom EU-ETS nicht erfassten Bereiche Wärme und Verkehr

  • Laufzeit: 08/2019 - 08/2019

Im Rahmen der aktuellen CO2-Bepreisungsdiskussion werden eine Steuerlösung (ob als neue Steuer oder über eine Energiesteuerreform) und ein Emissionshandelssystem ähnlich dem oder als Teil des bestehenden EU-Emissionshandels als gleichwertige Optionen aufgeführt. Insbesondere in ihrer Einführung und Wirkung zu Beginn sind sie aber grundlegend unterschiedlich. Die Studie erläutert die Umsetzung von Emissionshandelssystemen detailliert.

Es ist explizit nicht Ziel dieser Studie, die entsprechenden ETS-Varianten bzgl. ihrer instrumentellen Sinnhaftigkeit zu bewerten. Es geht vielmehr allein darum, die bisher auf sehr allgemeiner Ebene vorgeschlagenen ETS-Varianten und mögliche Ergänzungen oder Alternativen hinsichtlich der praktischen Umsetzungsfragen einer detaillierten Betrachtung zu unterziehen. Eine solche Detailbetrachtung kann sich vor allem mit Blick auf vier Aspekte als ertragreich erweisen:

  • sie stellt praktisch ein Pflichtenheft für die Umsetzung eines entsprechende ETS dar und macht die entsprechenden Entscheidungskaskaden transparent;
  • sie kann die rechtlichen und politischen Restriktionen für die Einführung eines ETS, die sich teilweise aus nicht im Fokus der politischen Debatte stehenden Aspekten ergeben, umfassend deutlich machen;
  • sie kann einen Eindruck über den Umsetzungsaufwand und die notwendigen Einführungszeiträume für ein ETS vermitteln;
  • sie kann dazu beitragen, Umsetzungsrisiken mit Blick auf prozedurale Aspekte und zeitliche Abläufe sowie die entsprechenden Gegenstrategien bzw. Absicherungsmechanismen zu identifizieren.

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