Die zukünftigen Kosten strombasierter synthetischer Brennstoffe

  • Laufzeit: 02/2017 - 05/2017

In welchem Maße können strombasierte Brennstoffe zur Dekarbonisierung des Wärmesektors beitragen?

Viele Klimaschutzstudien kommen zu dem Ergebnis: Die Dekarbonisierung der Sektoren Wärme und Verkehr ist am kostengünstigsten zu erreichen mit einer Kombination von deutlichen Effizienzsteigerungen und einer möglichst direkten Nutzung von Strom aus Sonne und Wind (EE-Strom) beispielsweise in Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen.

Als Ergänzung zu der direkten Stromnutzung werden synthetische Energieträger diskutiert, die auf der Basis von EE-Strom erzeugt werden. Über die Verfahren Power-to-Gas und Power-to-Liquid entstehen so CO2-neutrale Brenn- und Kraftstoffe in Form von Wasserstoff (PtG-H2) und Methan (PtG-CH4) sowie Benzin oder Diesel (PtL). Ein Nachteil dieser Verfahren sind die hohen Wandlungsverluste und die damit verbundene niedrige Effizienz.

Die Flächenpotenziale für die Erzeugung von Sonnen- und Windstrom in Deutschland sind begrenzt und Akzeptanzprobleme absehbar. Agora Energiewende und Agora Verkehrswende haben deshalb Frontier Economics damit beauftragt zu ermitteln, zu welchen Kosten bis 2050 klimaneutrale synthetische Brennstoffe aus anderen Ländern importiert werden könnten.

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