10 Eckpunkte für einen klimaneutralen Gebäudebestand

Die Erarbeitung eines Instrumentenmixes für die sozialverträgliche Dekarbonisierung des Gebäudebereichs.

  • Laufzeit: 01/2021 - 07/2021

Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so auch die Dekarbonisierung des deutschen Gebäudebereichs. Der Handlungsdruck im Gebäudesektor ist gewaltig – sowohl im Hinblick auf das Klimaschutzpotenzial als auch hinsichtlich der vielerorts angespannten Mietmärkte: Spätestens bis 2045 Klimaneutralität bedeutet für die verbleibenden knapp 30 Jahre im Kern nichts weniger als ein tiefgreifender Infrastruktur- und Technologiewandel. Diese Herausforderung kann nur gelingen, wenn wir Kosten und Nutzen über alle betroffenen Gruppen ausgeglichen verteilen und insbesondere das Mieter*in-Vermieter*in-Dilemma auflösen. Die vergangenen vier Jahre sind von Stillstand geprägt, da keine Gebäudekommission mit Maßnahmen zustande kam. Den Akteurinnen und Akteuren fehlt bis heute die notwendige Planungssicherheit für große und zukunftsfähige Investitionen.

Damit in der nächsten Legislatur endlich Bewegung in den Gebäudesektor kommt, braucht es zügig einen Fahrplan für eine sozial- und klimaverträgliche Fortentwicklung des Gebäudebereichs, der eine ausgeglichene Verteilung der Kosten und Nutzen über alle Interessensgruppen berücksichtigt.

Deswegen erarbeiten wir einen Instrumentenmix, der Klimaschutz und bezahlbares Bauen und Wohnen zusammenbringt. Die Eckpunkte für einen klimaneutralen Gebäudekonsens stellen dabei den Ausgangspunkt für eine soziale Wärmewende dar.

Der Rahmen muss auf Klimaneutralität ausgerichtet sein. Dazu gehört, dass die Kosten gerecht und sozialverträglich verteilt sowie Wärmeinfrastruktur intelligent geplant und entwickelt werden. Durch die serielle Sanierung und einen Pakt für Zukunftshandwerk werden Kosten gesenkt und Kapazitäten erhöht.
 

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