Climate Protection

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Summary

Phasing out coal in a socially acceptable way is crucial to make the Energiewende a success and to meet the 2020 and 2030 goals on climate protection

In 2014, more than a quarter of German electricity production was based on Renewable Energies (RES). At the same time the German electricity system emits still more CO2 than in recent years. In fact, carbon dioxide emissions increased in 2012 and 2013 – driven by low ETS carbon prices and low cost of electricity generation from lignite.

The effect follows simple economic principles: Electricity production based on hard coal and particularly on lignite is characterized by significantly lower marginal costs than gas-based electricity. The situation exacerbated in recent years because of sinking costs for hard coal on the world market and a permanently low CO2-certificate-price. Additionally, steadily sinking wholesale power prices led to increasing electricity exports from Germany and consequently in higher CO2-emissions on the German climate account.

However, if Germany is to meet its reduction target of -40% greenhouse gas emissions in 2020 versus 1990 levels, a strategy towards a stepwise decrease of generation using lignite and hard coal is indispensable. More and more stakeholders in the climate debate do no longer believe that emission targets can be achieved under the EU-Emission Trading System (ETS) alone. They are pledging for additional instruments, in particular to reduce CO2 emissions from lignite and hard coal fired power plants.

The long-term perspective is even more challenging: Under the EU 2030 target of at least -40% reduction, this requires Germany to reduce its greenhouse gas emissions by roughly 55% by 2030 – implying a massive fuel switch from coal to gas and RES.

Agora’s role to address the so called “Energiewendeparadox” can be to help negotiate a public consensus on how to phase out coal in a socially acceptable way.

Core results

  1. New renewables generation sharply increased in 2017, with wind, solar and biomass overtaking coal for the first time.

    Since Europe‘s hydro potential is largely tapped, the increase in renewables comes from wind, solar and biomass generation. They rose by 12% in 2017 to 679 Terawatt hours, putting wind, solar and biomass above coal generation for the first time. This is incredible progress, considering just five years ago, coal generation was more than twice that of wind, solar and biomass.

  2. But renewables growth has become even more uneven.

    Germany and the UK alone contributed to 56% of the growth in renewables in the past three years. There is also a bias in favor of wind: a massive 19% increase in wind generation took place in 2017, due to good wind conditions and huge investment into wind plants. This is good news since the biomass boom is now over, but bad news in that solar was responsible for just 14% of the renewables growth in 2014 to 2017.

  3. Electricity consumption rose by 0.7% in 2017, marking a third consecutive year of increases.

    With Europe‘s economy being on a growth path again, power demand is rising as well. This suggests Europe‘s efficiency efforts are not sufficient and hence the EU‘s efficiency policy needs further strengthening.

  4. CO2 emissions in the power sector were unchanged in 2017, and rose economy-wide.

    Low hydro and nuclear generation coupled with increasing demand led to increasing fossil generation. So despite the large rise in wind generation, we estimate power sector CO2 emissions remained unchanged at 1019 million tonnes. However, overall stationary emissions in the EU emissions trading sectors rose slightly from 1750 to 1755 million tonnes because of stronger industrial production especially in rising steel production. Together with additional increases in non-ETS gas and oil demand, we estimate overall EU greenhouse gas emissions rose by around 1% in 2017.

  5. Western Europe is phasing out coal, but Eastern Europe is sticking to it.

    Three more Member States announced coal phase-outs in 2017 - Netherlands, Italy and Portugal. They join France and the UK in committing to phase-out coal, while Eastern European countries are sticking to coal. The debate in Germany, Europe’s largest coal and lignite consumer, is ongoing and will only be decided in 2019.

  1. Die Erneuerbaren im Stromsektor decken inzwischen 36 Prozent des Verbrauchs und sind weiter auf Rekordkurs.

    Vor allem die Windenergie hat aufgrund des weiteren Zubaus und eines guten Windjahrs zu einem Rekordzuwachs der Erneuerbaren geführt. Wind lag 2017 im Strommix erstmals vor der Steinkohle und der Atomkraft, die beide auf das niedrigste Niveau seit 1990 fallen. Weil die Erneuerbaren-Anteile bei Wärme und Verkehr aber stagnieren, ist das 2020-Erneuerbaren-Ziel für den Gesamt-Energieverbrauch nur zu erreichen, wenn der Erneuerbare-Energien-Zubau im Stromsektor auch in den kommenden Jahren so hoch bleibt.

  2. Der Energieverbrauch steigt 2017 erneut.

    Sowohl Primärenergie- als auch Stromverbrauch steigen jeweils um etwa 0,8 Prozent. Die Energieeffizienz-Fortschritte sind damit zu gering, um die gegenläufigen Trends aus Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum auszugleichen oder sogar zu überkompensieren. Es wird damit nahezu unmöglich, die von der Bundesregierung im Energiekonzept 2010 beschlossenen Energieeffizienzziele für 2020 (minus 20 Prozent Primärenergie- und minus 10 Prozent Stromverbrauch gegenüber 2008) zu erreichen. 

  3. Die Treibhausgasemissionen stagnieren 2017 das dritte Jahr in Folge.

    Während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohle auch 2017 leicht sinken, erhöhen sie sich insbesondere im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs. Schreibt man den im Jahr 2000 begonnen Trend fort, wird Deutschland im Jahr 2020 seine Emissionen nur um 30 Prozent statt wie geplant um 40 Prozent gegenüber 1990 senken.

  4. Die Strompreise steigen leicht, während die Erneuerbaren billiger werden.

    Die Börsenstrompreise stiegen 2017 aufgrund höherer Brennstoffpreise leicht, wodurch die Haushaltsstrompreise 2018 erstmals 30 Cent pro Kilowattstunde überschreiten dürften. Im Gegensatz dazu haben die Erneuerbare-­Energien-Auktionen 2017 gezeigt, wie billig Wind und Solar inzwischen sind: Die garantierte Vergütung für eine Kilowattstunde Solarstrom sank auf unter 5 Cent, die für Onshore-Windkraft auf unter 4 Cent und die für Offshore-Windkraft auf unter 2 Cent. 

  1. Ab 2019 sollte im Bundeshaushalt ein „Strukturwandelfonds Lausitz“ eingerichtet werden.

    Ziel des Strukturwandelfonds ist eine wirtschaftlich attraktive und lebenswerte Lausitz, die ihren Charakter als Industriestandort bewahrt, die die Innovationskraft ihrer Unternehmen und den Wissenschaftsstandort stärkt, über zeitgemäße Mobilität und digitale Infrastrukturen gut vernetzt ist und Menschen mit einer lebendigen Zivilgesellschaft anzieht und bindet.

  2. Der Lausitzfonds sollte für 15 Jahre mit jährlich 100 Millionen Euro ausgestattet werden und seine Mittel auf vier Fördersäulen verteilen: Wirtschaft, Wissenschaft, Infrastruktur und Zivilgesellschaft.

    Die vier Säulen sollten mit je 25 Prozent der Mittel ausgestattet sein. Die Mittel in den vier Säulen sollten flexibel eingesetzt werden können, damit nicht abgerufene Mittel nicht verfallen (gegenseitige Deckungsfähigkeit und Übertragbarkeit der Mittel in Folgejahre).

  3. Bei der Vergabe der Mittel nehmen regionale Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft eine Schlüsselrolle ein.

    Der Bund hat lediglich in einem Steuerungskreis eine Monitoring- und Koordinationsfunktion; die Entscheidungen über die jeweiligen Prioritäten sollen die Akteure aus der Region treffen.

  4. Für die Säule der Zivilgesellschaft sollten die Mittel in eine neu zu gründende „Zukunftsstiftung Lausitz“ fließen.

    Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Infrastruktur allein reichen nicht aus, um eine Region attraktiv zu machen. Kunst, Kultur, gelebte Traditionen und Aktivitäten der Zivilgesellschaft machen Orte lebendig. Hierfür ist eine dauerhafte Unterstützung notwendig, die sowohl kurzfristig über den Fonds als auch langfristig über den Aufbau eines Stiftungskapitals sichergestellt werden kann.

From study Eine Zukunft für die Lausitz
  1. Deutschlands Klimaschutzziele für 2030, 2040 und 2050 bedeuten, dass etwa die Hälfte der deutschen Braunkohlevorräte unter der Erde bleibt.

    Die von Bundestag und Bundesregierung mehrfach einvernehmlich vereinbarten deutschen Klimaschutzziele bringen einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis etwa zum Jahr 2040 mit sich. Im Ergebnis wird dann nur etwa die Hälfte der bereits genehmigten Braunkohlevorräte verbraucht.

  2. Die regionale Braunkohleplanung in den Revieren ist mit den deutschen Klimaschutzzielen derzeit nicht in Einklang zu bringen.

    Der geplante Aufschluss neuer Tagebauabschnitte in der Lausitz und Mitteldeutschland sowie die vorgesehene Braunkohleleitentscheidung in Nordrhein-Westfalen zielen auf Braunkohleabbaumengen ab, die mit den Klimaschutzzielen nicht vereinbar sind. Sie würden nur dann einen Sinn ergeben, wenn erwartet wird, dass die Bundespolitik von ihren Klimaschutzzielen abrückt.

  3. Ein „Runder Tisch Nationaler Kohlekonsens“ aus Bund, Ländern und betroffenen Akteuren sollte zügig die Bedingungen des Kohleausstiegs vereinbaren.

    Die betroffenen Regionen mit ihren Unternehmen und Beschäftigten haben ein Anrecht auf Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Dies ist aufgrund der genannten Widersprüche aktuell nicht gegeben und kann nur durch einen Kohlekonsens zwischen Bund, Ländern und betroffenen Akteuren herbeigeführt werden.

  4. Der Strukturwandel in den Braunkohleregionen sollte aktiv gestaltet werden und vom Bund mit einem Braunkohlefonds in Höhe von 250 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden.

    Mit dem Ende der Braunkohlenutzung fallen in der Lausitz, im Rheinischen Revier und in Mitteldeutschland Wertschöpfung und Beschäftigung weg. Die betroffenen Regionen dürfen mit dem Strukturwandel nicht allein gelassen werden. Ziel muss es sein, in einer konzertierten Aktion von Bund, Ländern, Regionen, betroffenen Unternehmen und gesellschaftlichen Initiativen über die nächsten 25 Jahre neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu schaffen.

  1. Dem Umbau der Braunkohlenwirtschaft kommt bei der Energiewende eine Schlüsselrolle zu.

    Denn Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger, 46 Prozent der CO₂-Emissionen des Stromsektors gehen auf die Braunkohle zurück – das ist mehr als der CO₂-Ausstoß des gesamten Straßenverkehrs. Die Klimaschutzziele Deutschlands lassen sich ohne eine deutliche Reduktion der Braunkohlenutzung nicht erreichen.

  2. Die Braunkohlenindustrie war in der Vergangenheit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, hat heute aber nur noch regionalwirtschaftliche Relevanz.

    Während die Braunkohlenindustrie im 20. Jahrhundert für die Energieversorgung in West- und Ostdeutschland zentral war, spielt sie für die deutsche Volkswirtschaft heute eine untergeordnete Rolle. Für die drei Förderreviere im Rheinland, in Mitteldeutschland und in der Lausitz ist sie jedoch von hoher regionalwirtschaftlicher Bedeutung, die über die Zahl der insgesamt rund 19.000 aktiv Beschäftigten hinausgeht.

  3. Braunkohlekraftwerke stehen derzeit unter starkem ökonomischen Druck.

    Aufgrund der niedrigen Börsenstrompreise können neuere Braunkohlekraftwerke zwar die Betriebskosten des Kraftwerks und der angeschlossenen Tagebaue decken, jedoch nicht mehr die Kapitalkosten der Investition. Für ältere Braunkohlekraftwerksblöcke lohnen sich größere Erhaltungs- oder Erweiterungsinvestitionen in den liefernden Tagebauen nicht mehr. Sobald bei diesen Tagebauen fixe Betriebskosten in größerem Umfang reduziert werden können, ist eine Stilllegung wirtschaftlicher als der Weiterbetrieb.

  4. Der Braunkohlenbergbau ist durch ein hohes Maß an langfristig angelegter Regulierung und Planungsprozesse gekennzeichnet.

    Ökologische und energiewirtschaftliche Anpassungen müssen deshalb frühzeitig und über einen Prozess vorausschauender Strukturveränderungen gestaltet werden.

  1. Die Politik muss Vorkehrungen treffen, die die bislang hohe Zustimmung zum weiteren Ausbau der Windenergie an Land für die Zukunft absichern.

    Denn der weitere Ausbau der Windenergie ­gehört zu den tragenden Säulen der Energiewende, ohne die die Transformation des Energiesystems in Deutschland nicht gelingen kann. So sollten die Bürger vor Ort bei der Planung von Windkraft­anlagen besser einbezogen und zusätzliche Regelungen geschaffen werden, die die Beiträge der Standortgemeinden zum Erfolg der Energiewende angemessen honorieren.

  2. Kommunen, die von neu errichteten Windenergieanlagen betroffen sind, sollten künftig über eine von den Windkraftbetreibern zu entrichtende Sonderabgabe angemessen an den Erträgen der Windenergie beteiligt werden.

    Die Sonderabgabe kann im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bundesweit geregelt werden. Ihr Volumen errechnet sich aus der Höhe, der Leistung und den Stromerträgen der jeweiligen Anlage.

  3. Die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Errichtung von Windenergieanlagen sollte aktualisiert und professionalisiert werden.

    Dazu gehört, die Öffentlichkeit schon vor der förmlichen Antragstellung einzubeziehen und  ihre Beteiligung ab der ersten Windenergieanlage mit einer Nabenhöhe von mehr als 100 Metern verpflichtend vorzusehen. Ziel ist es, insbesondere Anwohner früher und transparenter an der Planung von Windenergieanlagen zu beteiligen.

  1. Gas ist der Gewinner 2016 und bringt den Kohleausstieg auf leisen Pfoten.

    Im Jahr 2015 hat die Stromproduktion aus Windenergie um 50 Prozent zugelegt, Erneuerbare Energien erzeugten 2015 mehr Strom als jemals ein anderer Energieträger in Deutschland. Sie decken inzwischen fast ein Drittel (32,5 Prozent) des inländischen Stromverbrauchs und dominieren das Stromsystem.

  2. Der Kohlestromexport erreicht ein Allzeithoch.

    Trotz der stark gestiegenen Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien blieb die Stromproduktion aus Stein- und Braunkohle weitgehend konstant. Sie ging aber zunehmend in den Export, dieser erreichte mit physikalischen Stromflüssen von per Saldo 50 Terawattstunden ein Allzeithoch. Gemessen an den Handelsflüssen werden saldiert sogar mehr als 60 Terawattstunden netto exportiert, das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr oder etwa zehn Prozent der Stromproduktion.

  3. Die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen steigen weiter.

    Die CO₂-Emissionen des deutschen Kraftwerksparks lagen 2015 aufgrund der konstanten Kohleverstromung in etwa auf Vorjahresniveau, die gesamten energiebedingten Treibhausgasemissionen stiegen witterungsbedingt leicht an. Ohne eine konsistente Dekarbonisierungsstrategie für Strom, Wärme und Verkehr wird Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen können.

  4. Energie aller Art ist billig – außer Haushaltsstrom.

    Nicht nur die Preise für Kohle, Öl und Gas sind 2016 deutlich gesunken, sondern auch die Strombörsenpreise. Sie lagen mit 26,6 Euro pro Megawattstunde auf einem 10-Jahres-Tief. Zugleich hat die letzte PV-Auktion gezeigt, wie günstig Solarstrom sein kann: 5,38 Cent pro Kilowattstunde. Doch während Börsenstrom, Erdgas, Heizöl, Benzin und Diesel günstig sind, gilt dies aufgrund der Abgaben und Umlagen nicht für den Haushaltsstrompreis. Er steigt 2017 auf mehr als 30 Cent pro Kilowattstunde.

  1. Existing thermal power plants can provide much more flexibility than often assumed, as experience in Germany and Denmark shows.

    Coal-fired power plants are in most cases less flexible compared to gas-fired generation units. But as Germany and Denmark demonstrate, aging hard coal fired power plants (and even some lignite-fired power plants) are already today providing large operational flexibility. They are adjusting their output on a 15-minute basis (intraday market) and even on a 5-minute basis (balancing market) to variation in renewable generation and demand.

  2. Numerous technical possibilities exist to increase the flexibility of existing coal power plants. Improving the technical flexibility usually does not impair the efficiency of a plant, but it puts more strain on components, reducing their lifetime.

    Targeted retrofit measures have been implemented in practice on existing power plants, leading to higher ramp rates, lower minimum loads and shorter start-up times. Operating a plant flexibly increases operation and maintenance costs — however, these increases are small compared to the fuel savings associated with higher shares of renewable generation in the system.

  3. Flexible coal is not clean, but making existing coal plants more flexible enables the integration of more wind and solar power in the system. However, when gas is competing with coal, carbon pricing remains necessary to achieve a net reduction in CO2.

    In some power systems, especially when gas is competing against coal, the flexible operation of coal power plants can lead to increased CO2 emissions. In those systems, an effective climate policy (e.g. carbon pricing) remains a key precondition for achieving a net reduction in CO2 emissions.

  4. In order to fully tap the flexibility potential of coal and gas power plants, it is crucial to adapt power markets.

    Proper price signals give incentives for the flexible operation of thermal power plants. Thus, the introduction of short-term electricity markets and the adjustment of balancing power arrangements are important measures for remunerating flexibility.

  1. Dem Umbau der Braunkohlenwirtschaft kommt bei der Energiewende eine Schlüsselrolle zu.

    Denn Braunkohle ist der klimaschädlichste Energieträger, 46 Prozent der CO₂-Emissionen des Stromsektors gehen auf die Braunkohle zurück – das ist mehr als der CO₂-Ausstoß des gesamten Straßenverkehrs. Die Klimaschutzziele Deutschlands lassen sich ohne eine deutliche Reduktion der Braunkohlenutzung nicht erreichen.

  2. Die Braunkohlenindustrie war in der Vergangenheit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, hat heute aber nur noch regionalwirtschaftliche Relevanz.

    Während die Braunkohlenindustrie im 20. Jahrhundert für die Energieversorgung in West- und Ostdeutschland zentral war, spielt sie für die deutsche Volkswirtschaft heute eine untergeordnete Rolle. Für die drei Förderreviere im Rheinland, in Mitteldeutschland und in der Lausitz ist sie jedoch von hoher regionalwirtschaftlicher Bedeutung, die über die Zahl der insgesamt rund 19.000 aktiv Beschäftigten hinausgeht.

  3. Braunkohlekraftwerke stehen derzeit unter starkem ökonomischen Druck.

    Aufgrund der niedrigen Börsenstrompreise können neuere Braunkohlekraftwerke zwar die Betriebskosten des Kraftwerks und der angeschlossenen Tagebaue decken, jedoch nicht mehr die Kapitalkosten der Investition. Für ältere Braunkohlekraftwerksblöcke lohnen sich größere Erhaltungs- oder Erweiterungsinvestitionen in den liefernden Tagebauen nicht mehr. Sobald bei diesen Tagebauen fixe Betriebskosten in größerem Umfang reduziert werden können, ist eine Stilllegung wirtschaftlicher als der Weiterbetrieb.

  4. Der Braunkohlenbergbau ist durch ein hohes Maß an langfristig angelegter Regulierung und Planungsprozesse gekennzeichnet.

    Ökologische und energiewirtschaftliche Anpassungen müssen deshalb frühzeitig und über einen Prozess vorausschauender Strukturveränderungen gestaltet werden.

  1. Renewable energy investments are more capital intensive than investments in fossil-fired power generation.

    They are also much more sensitive to political and regulatory risks. This is highly relevant when addressing Europe’s 2030 renewables framework consisting of a binding EU target without binding Member States targets.

  2. The costs of capital for renewables vary widely between Member States.

    Perceived ex-ante risks translate into country specific premiums on the costs for renewable energy investments that have nothing to do with technology risks or weather conditions.

  3. Equalising costs of capital throughout the EU would save taxpayers at least 34 billion Euros to meet the 2030 renewables target.

    It would also allow for broader sharing of the social, economic and health benefits of renewable energy investments, and would particularly benefit EU Member States with lower than average per capita GDP.

  4. The revised EU Renewable Energy Directive should address differences in cost of capital by establishing an EU Renewable Energy Cost Reduction Facility.

     This could empower Member States that choose to use the facility to develop their renewable energy sources at costs currently enjoyed for renewable investments in Germany or France.

  5. An EU Renewable Energy Cost Reduction Facility would support decarbonisation and help facilitate the common energy market.

    This would be done by broadening the support for renewable energy investments amongst Member States and facilitating the further convergence of national renewable energy frameworks.

  1. Europe needs a “Renewable Energy Cost Reduction Facility (RES-CRF)” to fill the high-cost-of-capital-gap which currently exists in many member states in Central and South-Eastern Europe.

    Wind and solar are today cheap technologies that are on equal footing with coal and gas. However, high cost of capital oftentimes hinders renewables projects from going forward, even when there is excellent potential. Bridging that gap, a RES-CRF will bring significant cost savings to consumers and taxpayers in those countries

  2. The RES-CRF would provide a fifty-fold leverage of private-sector finance and will phase-out automatically as market confidence in high cost of capital Member States increases.

    The risk of the financial guarantee underpinning the RES-CRF ever being called is very small. We propose a set of concrete safeguards to ensure only high quality renewable energy investments will benefit and to avoid over-commitments.

  3. The next EU Multiannual Financial Framework should be used to finance the RES-CRF as a cheap support for the 2030-targets.

    Committed public funds to implement Article 3.4 of the new EU Renewable Energy Directive would create scope for establishing the RES-CRF. This would help Europe to meet its 2030-renewable energy target and enable all Member States to benefit from low-cost renewable energy.

  4. A pilot project should be launched before 2020 for proof of concept.

    A key design feature of the RES-CRF is its flexibility. Being largely based on contractual arrangements, it can be tested in specific sectors or Member States before a wider roll-out. Launching a pilot project before 2020 would help strengthen confidence in the instrument. A pilot can be financed from the running EU budget.

  1. The Foundation

    Principle 1: Convening a ‘Round Table for a National Consensus on Coal’

    Principle 2: Incremental, legally binding phase-out of coal power by 2040

  2. The Coal Phase-Out in Germany’s Power Plant Fleet

    Principle 3: No new construction of coal-fired power plants

    Principle 4: Determine a cost-efficient decommissioning plan for existing coal power plants based on remaining plant lifespans, including flexibility options in lignite mining regions

    Principle 5: No additional national climate policy regulations for coal-fired power plants beyond the phase-out plan

  3. The Coal Phase-Out in Lignite Mining Regions

    Principle 6: No additional lignite mines and no further relocation processes of affected communities

    Principle 7: The follow-up costs of lignite mining should be financed with a special levy on lignite

    Principle 8: Creation of ‘Structural Change Fund’ to ensure a sound financial basis for structural change in affected regions

  4. Der Kohleausstieg in Wirtschaft und Gesellschaft

    Eckpunkt 9: Gewährleistung der gewohnt hohen Versorgungssicherheit über den gesamten Transformationszeitraum

    Eckpunkt 10: Stärkung des europäischen Emissionshandels und zeitnahe Stilllegung der im Zuge des Ausstiegs aus der Kohleverstromung frei werdenden CO?-Zertifikate

    Eckpunkt 11: Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und der energieintensiven Industrie während der Transformationsphase

  1. Der Rahmen für einen Kohleausstieg

    Eckpunkt 1: Zeitnahe Einberufung eines „Runden Tischs Nationaler Kohlekonsens“

    Eckpunkt 2: Schrittweiser, gesetzlich geregelter Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2040

  2. Der Kohleausstieg im Kraftwerkspark

    Eckpunkt 3: Kein Neubau von Stein- und Braunkohlekraftwerken

    Eckpunkt 4: Festlegung eines kosteneffizienten Abschaltplans der Bestands-Kohlekraftwerke auf Basis von Restlaufzeiten mit Flexibilitätsoption in den Braunkohlerevieren

    Eckpunkt 5: Verzicht der nationalen Politik auf zusätzliche Klimaschutzregelungen für Kohlekraftwerke über den vorgeschlagenen Abschaltplan hinaus

  3. Der Kohleausstieg in den Braunkohleregionen

    Eckpunkt 6: Kein Aufschluss weiterer Braunkohletagebaue und Verzicht auf Einleitung neuer Umsiedlungsprozesse

    Eckpunkt 7: Finanzierung der Folgelasten von Braunkohletagebauen über eine Abgabe auf die künftig noch geförderte Braunkohle

    Eckpunkt 8: Aktive Gestaltung und dauerhafte finanzielle Absicherung des ausstiegsbedingten Strukturwandels über einen Strukturwandelfonds

  4. Economic and Social Aspects of the Coal Phase-Out

    Principle 9: Ensuring security of supply over the entire transformation period

    Principle 10: Strengthening EU Emissions Trading and the prompt retirement of CO? certificates set free by the coal phase-out

    Principle 11: Ensuring the economic competitiveness of energy-intensive companies and the Germany economy as a whole during the transformation process

  1. Deutschlands Klimaschutzziele für 2030, 2040 und 2050 bedeuten, dass etwa die Hälfte der deutschen Braunkohlevorräte unter der Erde bleibt.

    Die von Bundestag und Bundesregierung mehrfach einvernehmlich vereinbarten deutschen Klimaschutzziele bringen einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis etwa zum Jahr 2040 mit sich. Im Ergebnis wird dann nur etwa die Hälfte der bereits genehmigten Braunkohlevorräte verbraucht.

  2. Die regionale Braunkohleplanung in den Revieren ist mit den deutschen Klimaschutzzielen derzeit nicht in Einklang zu bringen.

    Der geplante Aufschluss neuer Tagebauabschnitte in der Lausitz und Mitteldeutschland sowie die vorgesehene Braunkohleleitentscheidung in Nordrhein-Westfalen zielen auf Braunkohleabbaumengen ab, die mit den Klimaschutzzielen nicht vereinbar sind. Sie würden nur dann einen Sinn ergeben, wenn erwartet wird, dass die Bundespolitik von ihren Klimaschutzzielen abrückt.

  3. Ein „Runder Tisch Nationaler Kohlekonsens“ aus Bund, Ländern und betroffenen Akteuren sollte zügig die Bedingungen des Kohleausstiegs vereinbaren.

    Die betroffenen Regionen mit ihren Unternehmen und Beschäftigten haben ein Anrecht auf Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Dies ist aufgrund der genannten Widersprüche aktuell nicht gegeben und kann nur durch einen Kohlekonsens zwischen Bund, Ländern und betroffenen Akteuren herbeigeführt werden.

  4. Der Strukturwandel in den Braunkohleregionen sollte aktiv gestaltet werden und vom Bund mit einem Braunkohlefonds in Höhe von 250 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden.

    Mit dem Ende der Braunkohlenutzung fallen in der Lausitz, im Rheinischen Revier und in Mitteldeutschland Wertschöpfung und Beschäftigung weg. Die betroffenen Regionen dürfen mit dem Strukturwandel nicht allein gelassen werden. Ziel muss es sein, in einer konzertierten Aktion von Bund, Ländern, Regionen, betroffenen Unternehmen und gesellschaftlichen Initiativen über die nächsten 25 Jahre neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu schaffen.

  1. Ein Gesetz zum Kohleausstieg analog zum Atom­ausstiegsgesetz ist auch ohne Konsens verfas­sungskonform darstellbar.

    Das Bundesverfas­sungsgericht hat in seinem Urteil zum Atom­ausstieg dem Gesetzgeber einen sehr weit­reichenden energiepolitischen Gestaltungsspielraum zugebilligt. Eine Konsenslösung beim Kohleausstieg ist demnach grundsätzlich sinnvoll, aus verfassungsrecht­licher Sicht jedoch keine Voraussetzung.

  2. Kohlekraftwerke, die älter als 25 Jahre sind, können vom Gesetzgeber entschädigungsfrei still­gelegt werden.

    Aus verfassungsrechtlicher Perspektive stellt ein Kohleausstiegsgesetz insbesondere einen Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art. 14 GG) dar. Eine Abwägung zwischen dem Gemeinwohl einerseits und dem Eigentumsrecht der Betreiber andererseits ergibt, dass abgeschriebene Kohlekraftwerke ohne Entschädigungsansprüche stillgelegt werden können. Dies ist nach 25 Jahren Betriebsdauer der Fall.

  3. Kraftwerksbetreiber haben Anspruch auf eine Übergangsfrist bis zur Stilllegung ihrer Anlagen. In den meisten Fällen reicht hierfür ein Jahr aus.

    Sofern Kohlekraftwerke eine Betriebsdauer von 25 Jahren bereits überschritten haben, ist eine schnelle Umsetzung des Kohleaussteigs mit kurzen Übergangsfristen möglich. Nur in wenigen Fällen (zum Beispiel lang laufende Kohlelieferverträge) sind entweder längere Übergangsfristen oder Entschädigungszahlungen nötig.

  4. Die Folgen einer Stilllegung von Braunkohlekraftwerken auf die angeschlossenen Tagebaue müssen vom Gesetzgeber berücksichtigt werden.

    Auch Braunkohletagebaue stehen unter dem grund­gesetzlichen Schutz des Eigentums. Falls eine kurzfristige Stilllegung von Braunkohlekraftwerken auch zu einer kurzfristigen Stilllegung eines angeschlossenen Tagebaus führt, kann dies besondere Übergangsfristen oder Entschädigungszahlungen begründen.

  1. Gas replaced coal, and hence European power sector emissions fell drastically by 4.5 %.

    European coal generation fell by 94 TWh and gas generation increased by 101 TWh, resulting in 48 Mt less CO2 emitted. Half of this happened in the UK, but also Italy, Netherlands, Germany and Greece saw switching from coal to gas. However, gas generation was far from reaching a record – it is still 168 TWh below the 2010 level, showing that more coal-gas switching is possible without new infrastructure.

  2. Renewables increased only slightly from 29.2 % to 29.6 % of the electricity mix, mainly due to bad solar and wind conditions. Radical price falls give hope for future growth.

    Solar and wind conditions were generally below average in 2016, compared to well above average in 2015. However, with new capacity installed, overall generation still saw small increases. As to prices, 2016 saw record low renewables auction results with only 49,9 Euros/MWh for wind offshore and 53,8 Euros/MWh for solar, both in Denmark.

  3. Electricity consumption rises slightly by 0.5 %, with European GDP rising by 1.7 %.

    Only two countries saw falls in electricity consumption in 2016, most had modest increases. Investment going into energy efficiency is apparently sufficient to prevent electricity consumption from rising but not enough for electricity consumption to begin structurally falling.

  4. The structural oversupply of the EU-ETS has passed the landmark of 3 billion tonnes of CO2, as 2016 added another 255 million tonnes CO2.

    The reason is that ETS emissions are structurally below the cap – mocking the concept of a “cap-and-trade” system. To play a meaningful role in EU climate policy, the EU ETS needs to be fundamentally repaired.

  5. The outlook for 2017 is for further big falls in fossil generation – but whether this is coal or gas is uncertain.

    2016 gave a glimpse of the rapid falls in emissions that are possible with decreased coal production. But a coherent European policy approach to continually increasing renewables and to a just transition in the context of a coal phase-out is needed to ensure that the CO2 reductions of 2016 are continued into the future.

  1. As of 2015, renewable energies are Europe’s dominant power source, with a 29 percent share of the power mix.

    Nuclear power comes in second with 27 percent, coal (hard coal and lignite) amount to 26 percent. Among RES, wind power increased significantly by more than 50 terawatt hours to 307 terawatt hours in total. Hydropower produced much less due to less precipitation.

  2. Three key trends in European power production have emerged in 2010-2015: gas and nuclear power are losing ground, renewables are on the rise while coal is in 2015 back on 2010 levels.

    From 2010 to 2015, gas demand fell by more than a third, while renewables increased by 35.9 percent. Nuclear power production decreased slightly (-6.3 percent) and, following a slight decrease in 2014, coal (hard coal and lignite) returned to the 2010 level in 2015.

  3. CO2 emissions in the European power sector increased in 2015 by 2 percent. They could be lower by some 100 million tonnes if the decline in fossil power production since 2010 had been coal instead of gas.

    The average price of a tonne of CO2 in 2015 was 7.60 euros, which leads to coal-fired power plants having lower marginal costs than gas-fired power plants. Coal therefore outcompetes gas throughout Europe, which has resulted, for example, in the high coal power exports in 2015 from Germany to its neighbours.

  4. Outlook: Four major developments will probably characterise 2016: more RES, less coal, less consumption and lower CO2 prices.

    Additional capacity in mainly the onshore and offshore wind energy sector will increase RES production by another 50 terawatt hours. The carbon floor price in the UK, yielding a CO2 price signal of some 30 euros per tonne, will push out coal in the UK in favour of gas. Further efficiency developments and the relatively mild winter will lower power consumption. The demand for CO2 allowances will therefore decrease, leading to lower CO2 ETS prices in 2016 than in 2015.

  1. As of 2015, renewable energies are Europe’s dominant power source, with a 29 percent share of the power mix.

    Nuclear power comes in second with 27 percent, coal (hard coal and lignite) amount to 26 percent. Among RES, wind power increased significantly by more than 50 terawatt hours to 307 terawatt hours in total. Hydropower produced much less due to less precipitation.

  2. Three key trends in European power production have emerged in 2010-2015: gas and nuclear power are losing ground, renewables are on the rise while coal is in 2015 back on 2010 levels.

    From 2010 to 2015, gas demand fell by more than a third, while renewables increased by 35.9 percent. Nuclear power production decreased slightly (-6.3 percent) and, following a slight decrease in 2014, coal (hard coal and lignite) returned to the 2010 level in 2015.

  3. CO2 emissions in the European power sector increased in 2015 by 2 percent. They could be lower by some 100 million tonnes if the decline in fossil power production since 2010 had been coal instead of gas.

    The average price of a tonne of CO2 in 2015 was 7.60 euros, which leads to coal-fired power plants having lower marginal costs than gas-fired power plants. Coal therefore outcompetes gas throughout Europe, which has resulted, for example, in the high coal power exports in 2015 from Germany to its neighbours.

  4. Outlook: Four major developments will probably characterise 2016: more RES, less coal, less consumption and lower CO2 prices.

    Additional capacity in mainly the onshore and offshore wind energy sector will increase RES production by another 50 terawatt hours. The carbon floor price in the UK, yielding a CO2 price signal of some 30 euros per tonne, will push out coal in the UK in favour of gas. Further efficiency developments and the relatively mild winter will lower power consumption. The demand for CO2 allowances will therefore decrease, leading to lower CO2 ETS prices in 2016 than in 2015.

  1. The heating sector needs to phase out oil: A cost-efficient, climate friendly energy mix for building heating would most likely consist of 40 per cent natural gas, 25 per cent heat pumps, and 20 per cent district heating – with little to no oil.

    In this scenario, the importance of natural gas remains roughly the same as today, while oil heating is almost entirely replaced by heat pumps. District heating is another key factor. By 2030, district heating will primarily draw on heat from CHP plants, but it will increasingly rely on solar thermal energy, deep geothermal energy, industrial waste heat, and large-scale heat pumps as well.

  2. Efficiency is decisive: To meet 2030 targets, energy use for building heating must decline by 25 per cent relative to 2015 levels.

    Energy efficiency is a pillar of decarbonisation because it makes climate protection affordable. Improving energy use efficiency in buildings requires a green retrofit rate of 2 per cent and a high retrofit depth. But current trends in building modernisation fall far short of these targets.

  3. The heat pump gap: Based on current trends, some 2 million heat pumps will be installed by 2030 – but 5 to 6 million are needed.

    To close this gap, heat pumps must be installed early on not only in new buildings but also in existing buildings, for example as bivalent systems with fossil fuel-fired boilers for peak demand. If heat pumps can be flexibly managed and existing storage heaters replaced with efficient heating units by 2030, the 5 to 6 million heat pumps will affect only a slight rise on peak demand that thermal power plants must cover.

  4. Renewable electricity for heat pumps: By 2030, renewable energy must comprise at least 60 per cent of gross power consumption.

    To reach the 2030 climate protection target, additional electricity consumption in the heating and traffic sector must be covered by CO2-free energy sources. But the new renewable energy capacities stipulated in EEG 2017 will not suffice to do so.

From study Heat Transition 2030
  1. Ohne eine schnell wirkende Reform ist der Emissionshandel als Instrument der europäischen Klimapolitik tot.

    Derzeit hat der EU-Emissionshandel einen strukturellen Überschuss von 2,5 Milliarden Zertifikaten, der bis 2020 auf 3,8 Milliarden noch weiter anwächst und ohne Reform auch 2030 noch bei 3,4 Milliarden Zertifikaten liegen wird. Erfolgt keine strukturelle Reform, bleibt der CO2-Preis damit dauerhaft unter 5 Euro/t CO2.

  2. Bei den 2015 anstehenden Entscheidungen in der EU über die Marktstabilitätsreserve ist die Ausgestaltung entscheidend.

    Die vorgeschlagene Weiterentwicklung des Emissionshandelssystems in Richtung eines flexiblen Marktmengen-Mechanismus (Preis-Mengen-Steuerung statt reine ex-ante-Mengensteuerung) birgt die Chance, das Emissionshandelssystem zu retten.

  3. Mindestens bis 2020 ist eine Ergänzung des Emissionshandels durch nationale Instrumente notwendig.

    Selbst wenn die Marktstabilitätsreserve in einer ehrgeizigen Ausgestaltung beschlossen wird, wird sie bis 2020 nur geringe CO2-Preiseffekte entfalten. Daher ist zur Erreichung des deutschen Klimaschutzziels 2020 analog zum britischen Carbon Support Mechanism eine ergänzende nationale Maßnahme nötig, um das deutsche Klimaschutzziel von -40 Prozent Treibhausgasemissionen bis 2020 zu erreichen.

  4. Ein Review-Mechanismus der Marktstabilitätsreserve mit Blick auf unvorhergesehene Entwicklungen ist dringend erforderlich.

    Während die EU-Kommission bei der Berechnung der Marktstabilitätsreserve von kontinuierlichem Wachstum und steigendem Stromverbrauch ausging, ist dies derzeit nicht absehbar. Auch andere Trends könnten sich anders entwickeln als erwartet.

  1. Without a fast-acting reform, emissions trading as a tool for European climate policy is dead.

    Currently, EU emissions trading has a structural surplus of 2.5 billion certificates, which will grow to 3.8 billion by 2020 and without reform will reach 3.4 billion by 2030. Without structural reform, the CO2 price will remain permanently under 5 euros per tonne.

  2. Of crucial importance will be the design of the market stability reserve (MSR), on which the EU will decide in 2015.

    The proposed development toward a flexible market-quantity mechanism for the emissions trading system (price-quantity control as opposed to pure ex-ante quantity control) offers an opportunity to save the system.

  3. Expanding emissions trading through national instruments is necessary, latest by 2020.

    Even if an ambitious design for the MSR is chosen, it will have only limited effects on CO2 by 2020. Therefore, an additional national measure, similar to the British Carbon Support Mechanism, will be needed in order to reach Germany’s climate protection target of a 40 percent reduction in greenhouse gases by 2020 over 1990.

  4. A review mechanism is urgently needed for the MSR, which takes into consideration potential unforeseen developments.

    While the EU Commission assumed continuous growth and rising electricity usage in their calculations for the MSR, this is currently not expected. Other trends could also evolve contrary to expectations.

  1. Die KWK soll ihre Effizienzvorteile in die Energiewende einbringen – in einem fairen Wettbewerb mit anderen Technologien.

    KWK ist eine von mehreren Optionen, die zu Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Effizienz im Stromsystem beitragen können. Sie muss sich diesem Wettbewerb stellen. Die KWK-Förderung muss deshalb in ein Energiewende-Marktdesign eingebettet werden.

  2. Die KWK-Förderung muss den Klimaschutzeffekt der KWK gezielt belohnen.

    Das Ziel der Energiewende ist der Klimaschutz. Gas-KWK-Anlagen haben einen deutlich höheren Klimaschutzeffekt als Kohle-KWK-Anlagen. Solange die CO2-Preise im Emissionshandel diesen Wert nicht spiegeln, sollte das KWK-G gezielt klimaschonende Gas-KWK unterstützen.

  3. Die KWK-Förderung muss die Flexibilität der Anlagen belohnen.

    Damit das Stromsystem Erneuerbare Energien bestmöglich integrieren kann, braucht es flexible Kraftwerke. Auch die KWK muss deshalb technisch flexibler werden. Darüber hinaus muss die KWK-Förderung Anreize für systemdienliche Betriebsentscheidungen schaffen, indem Zuschläge bei negativen Preisen ausgesetzt werden.

  4. Die Verzerrung von Betriebs- und Investitionsentscheidungen durch die indirekte KWK-Förderung sollte dringend abgebaut werden.

    Die größte KWK-Förderquelle ist nicht die KWK-G-Förderung, sondern die Vermeidung von Abgaben und Umlagen durch Selbstverbrauch. Selbst verbrauchter Strom sollte deshalb nicht auch noch KWK-Förderung erhalten. Auch die implizite Förderung aus den vermiedenen Netzentgelten ist nicht sinnvoll.

  1. Im europäischen Strommarkt bestimmt zunehmend der internationale und nicht länger der nationale Wettbewerb den Strommix.

    Im Rahmen der Strommarktintegration setzen sich europaweit die Kraftwerke durch, die die geringsten variablen Erzeugungskosten aufweisen. Das sind nach den Erneuerbaren Energien die Kernenergie und – aufgrund des niedrigen CO2-Preises – die Braun- und Steinkohle. Das vergleichsweise teure Erdgas kommt immer seltener zum Zug.

  2. Deutschland exportiert so viel Strom ins Ausland wie noch nie, insbesondere aus Kohlekraftwerken.

    Die Exportüberschüsse sind Ergebnis der hohen Auslastung deutscher Kohlekraftwerke, die aufgrund aktuell niedriger Kohle- und CO2-Preise Gaskraftwerke aus dem Markt drängen – im Inland, aber immer stärker auch im Ausland. Die deutschen Kohle-Stromexporte belasten auch die europäische Klimabilanz, da sie europaweit die emissionsärmere Erzeugung aus Erdgas verdrängen.

  3. Die steigenden Stromexporte tragen dazu bei, dass Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 deutlich zu verfehlen droht.

    Alle aktuellen Projektionen laufen darauf hinaus, dass Deutschlands Exportüberschuss ohne zusätzliche nationale Klimaschutzmaßnahmen mittelfristig weiter ansteigt. Ohne ein politisches Gegensteuern würde Deutschland deshalb voraussichtlich auch seine mittelfristigen Klimaschutzziele jenseits des Minus-40-Prozent-Ziels für 2020 nicht einhalten können.

  4. Die geplante Reform des EU-Emissionshandels kommt für 2020 zu spät.

    Die EU-Mitgliedsländer haben sich auf die Einführung einer Marktstabilitätsreserve ab 2019  geeinigt. Für das deutsche Klimaschutzziel für 2020 kommt das zu spät, da bis dahin kein relevanter Anstieg der CO2-Preise zu erwarten ist. Ein nationales Klimaschutzinstrument zur Flankierung des EU-Emissionshandels ist notwendig, wenn das Klimaschutzziel für 2020 erreicht werden soll.

  1. Die Emissionen aus der Stromerzeugung können bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken – ohne tiefgreifende energiewirtschaftliche Folgen.

    Dazu müssen die ältesten Braun- und Steinkohlekraftwerke wenige Jahre vor ihrem technischen Lebensende aus dem Markt genommen werden. Die Großhandelspreise steigen bis 2020 um maximal 0,4 Cent je Kilowattstunde gegenüber der Referenz.

  2. Die Stilllegung alter Kohlekraftwerke hierzulande führt auch zu einer Senkung der Treibhausgasemissionen in Europa.

     Derzeit laufen Deutschlands CO?-intensive Kohlekraftwerke zunehmend für den Export und verdrängen auch jenseits der Grenzen klimafreundlichere Kraftwerke. Mit der Schließung alter deutscher Kohlekraftwerke wird diese Fehlentwicklung weitgehend korrigiert.

  3. Deutsche Kraftwerksbetreiber profitieren von der Stilllegung der ältesten Braun- und Steinkohlekraftwerke.

    Stilllegungen mindern die aktuellen Überkapazitäten und verbessern die Erlössituation der verbleibenden Kraftwerke. Deshalb profitieren per Saldo die meisten Kraftwerksbetreiber von den Stilllegungen – insbesondere die der großen Flotten mit Kraftwerken hoher Auslastung.

  4. Der Strukturwandel in der Kohlewirtschaft muss aktiv gestaltet werden.

     Erforderlich ist ein nationaler Kohlekonsens, der Planungssicherheit für die Wirtschaft schafft und sozialpartnerschaftliche Vereinbarungen für Beschäftigte umfasst. Nur so kann es gelingen, den Industriestandort Deutschland zukunftsfest zu machen – und zugleich fit für den Weltmarkt für Energiewendetechnologien.

  1. Without a fast-acting reform, emissions trading as a tool for European climate policy is dead.

    Currently, EU emissions trading has a structural surplus of 2.5 billion certificates, which will grow to 3.8 billion by 2020 and without reform will reach 3.4 billion by 2030. Without structural reform, the CO2 price will remain permanently under 5 euros per tonne.

  2. Of crucial importance will be the design of the market stability reserve (MSR), on which the EU will decide in 2015.

    The proposed development toward a flexible market-quantity mechanism for the emissions trading system (price-quantity control as opposed to pure ex-ante quantity control) offers an opportunity to save the system.

  3. Expanding emissions trading through national instruments is necessary, latest by 2020.

    Even if an ambitious design for the MSR is chosen, it will have only limited effects on CO2 by 2020. Therefore, an additional national measure, similar to the British Carbon Support Mechanism, will be needed in order to reach Germany’s climate protection target of a 40 percent reduction in greenhouse gases by 2020 over 1990.

  4. A review mechanism is urgently needed for the MSR, which takes into consideration potential unforeseen developments.

    While the EU Commission assumed continuous growth and rising electricity usage in their calculations for the MSR, this is currently not expected. Other trends could also evolve contrary to expectations.

  1. Der europäische Emissionshandel macht eine aktive Klimaschutzpolitik im Stromsektor nicht obsolet.

    Selbst wenn man annimmt, dass der CO?-Preis bis 2040 auf 39 Euro ansteigt, liegen die Emissionen des deutschen Stromsektors im Business-as-usual-Szenario konstant um 40 bis 60 Mio. t CO? über einem mit den deutschen Klimazielen für 2030 und 2040 konsistenten CO?-Reduktionspfad. Deshalb ist ein zusätzliches nationales Klimaschutzinstrument dauerhaft unverzichtbar – auch um Planungssicherheit herzustellen.

  2. Zur Einhaltung der deutschen Klimaschutzziele für 2030 und 2040 muss die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken ab sofort deutlich und immer weiter reduziert werden.

    Im kosteneffizienten Zielpfad sinkt die Stromerzeugung von Braun- und Steinkohlekraftwerken von derzeit etwa 260 Terawattstunden auf etwa 100 Terawattstunden im Jahr 2030 und auf weniger als 40 Terawattstunden im Jahr 2040. Ein Großteil der heute betriebenen Kohlekraftwerke erreicht deshalb nicht mehr seine maximale technische Lebensdauer.

  3. Die Absenkung der Kohleverstromung ist energiewirtschaftlich gut verkraftbar, wenn sie stufenweise entlang der geringsten CO?-Vermeidungskosten erfolgt.

    Der mittlere Anstieg der Großhandelspreise beträgt dann etwa 0,3 Cent pro Kilowattstunde, die höheren Erlöse der verbleibenden Kraftwerke kompensieren Energieversorger für entgangene Gewinne aus stillgelegten Anlagen. Der Strukturwandel in den betroffenen Regionen sollte aktiv gestaltet werden.

  4. Die Reduktion der deutschen Kohleverstromung verbessert nicht nur die deutsche, sondern auch die europäische Klimabilanz.

    Denn so kommen emissionsärmere Gaskraftwerke auch jenseits der deutschen Grenzen wieder stärker zum Zug. Damit die dabei freiwerdenden CO?-Zertifikate nicht zu Mehremissionen anderswo in Europa führen, sollte die geplante Markstabilitätsreserve eine Regelung zur Stilllegung überschüssiger CO?-Zertifikate erhalten.

  1. Ohne weitere Maßnahmen wird Deutschlands Klimaschutzziel für 2020 drastisch verfehlt.

    Der Ausstoß von Treibhausgasen wird im Business-as-Usual-Szenario bis 2020 gegenüber 1990 nicht um 35 Prozent zurückgehen, wie bisher von der Bundesregierung angenommen, sondern lediglich um 30 bis 31 Prozent. Es bleibt eine Lücke von rund 120 Millionen Tonnen CO2e im Jahr 2020 zum Ziel. 

  2. Die wesentlichen Ursachen für höhere Emissionen: Niedrige CO2- und Ölpreise, höheres Wachstum.

    Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum fallen bis 2020 stärker aus als prognostiziert, demgegenüber sind die Preise für CO2, Diesel, Benzin und Heizöl deutlich niedriger als erwartet. Die Folge: In allen Sektoren sind die Emissionen 2020 höher als bislang offiziell prognostiziert, da mehr Kohle verstromt wird, mehr Pkw und Lkw auf den Straßen fahren, die Industrie stärker wächst und in Gebäuden weiterhin mit Ölheizungen geheizt wird. 

  3. Ein deutliches Verfehlen des 2020-Klimaschutzziels würde dem internationalen Ansehen Deutschlands erheblich schaden.

    Seit der Kanzlerschaft von Helmut Kohl forciert Deutschland international den Klimaschutz – zuletzt im Juli 2017 auf dem G20-Gipfel in Hamburg. Ein deutli-ches Verfehlen des Minus-40-Prozent-Ziels würde daher nicht nur dem Klima schaden, sondern auch die deutsche Vorreiterrolle international grundlegend in Frage stellen. 

  4. Um noch so nah wie möglich an das Klimaschutzziel 2020 zu kommen, ist ein unmittelbar im Koalitionsvertrag verankertes Sofortprogramm „Klimaschutz 2020“ unumgänglich.

    Dieses müsste von der künftigen Regierung zügig beschlossen und schon im ersten Halbjahr 2018 um-gesetzt werden, um noch bis 2020 Wirkung entfalten zu können. 

  1. Deutschland sieht sich gegenwärtig einem „Energiewende-Paradox“ ausgesetzt: Trotz eines zunehmenden Anteils erneuerbarer Energiequellen steigen gleichzeitig die Treibhausgasemissionen.

    Da der Rückgang derStromproduktion aus Kernenergie vollständig von einer erhöhten Erzeugung aus Erneuerbaren Energienausgeglichen wird, liegt der Grund für dieses Paradox nicht im Atomausstieg. Vielmehr wird es durch einenBrennstoffwechsel der Kraftwerke von Gas hin zu Kohle verursacht.

  2. Aufgrund der aktuellen Marktbedingungen drängen deutsche Kohlekraftwerke die Gaskraftwerke sowohl innerhalb Deutschlands als auch in den Nachbarländern aus dem Markt.

    Seit 2010 sind die Kohle-und CO2-Preise gesunken,während die Gaspreise gestiegen sind. Dementsprechend sind (neue und alte) Kohlekraftwerke in Deutschlandin der Lage, zu niedrigeren Kosten als Gaskraftwerke in Deutschland und in den benachbarten Strommärktenzu produzieren. Dies hat zu Rekordexportniveaus und steigenden CO2-Emissionen in Deutschland geführt.

  3. Um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, muss der Anteil der Kohle im deutschen Stromsystem von aktuell 45 Prozent auf 19 Prozent im Jahr 2030 sinken.

    Ein solcher Rückgang in der Erzeugung aus Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken um 62 beziehungsweise 80 Prozent in den nächsten 15 Jahren sowie der Anstieg des Anteils von Erdgas auf 22 Prozent sind Voraussetzung für das Erreichen der Ziele der deutschen Bundesregierung für 2030.

  4. Deutschland braucht eine kohärente Transformationsstrategie für seinen Kohlesektor: einen nationalen „Kohle-Konsens“.

    Ein „Kohle-Konsens“ würde Stromproduzenten, Gewerkschaften, Regierung undUmweltgruppen zusammenbringen und Wege finden, um diese Transformation gemeinsam zu gestaltenund zu erreichen.

  1. Im europäischen Strommarkt bestimmt zunehmend der internationale und nicht länger der nationale Wettbewerb den Strommix.

    Im Rahmen der Strommarktintegration setzen sich europaweit die Kraftwerke durch, die die geringsten variablen Erzeugungskosten aufweisen. Das sind nach den Erneuerbaren Energien die Kernenergie und – aufgrund des niedrigen CO2-Preises – die Braun- und Steinkohle. Das vergleichsweise teure Erdgas kommt immer seltener zum Zug.

  2. Deutschland exportiert so viel Strom ins Ausland wie noch nie, insbesondere aus Kohlekraftwerken.

    Die Exportüberschüsse sind Ergebnis der hohen Auslastung deutscher Kohlekraftwerke, die aufgrund aktuell niedriger Kohle- und CO2-Preise Gaskraftwerke aus dem Markt drängen – im Inland, aber immer stärker auch im Ausland. Die deutschen Kohle-Stromexporte belasten auch die europäische Klimabilanz, da sie europaweit die emissionsärmere Erzeugung aus Erdgas verdrängen.

  3. Die steigenden Stromexporte tragen dazu bei, dass Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 deutlich zu verfehlen droht.

    Alle aktuellen Projektionen laufen darauf hinaus, dass Deutschlands Exportüberschuss ohne zusätzliche nationale Klimaschutzmaßnahmen mittelfristig weiter ansteigt. Ohne ein politisches Gegensteuern würde Deutschland deshalb voraussichtlich auch seine mittelfristigen Klimaschutzziele jenseits des Minus-40-Prozent-Ziels für 2020 nicht einhalten können.

  4. Die geplante Reform des EU-Emissionshandels kommt für 2020 zu spät.

    Die EU-Mitgliedsländer haben sich auf die Einführung einer Marktstabilitätsreserve ab 2019  geeinigt. Für das deutsche Klimaschutzziel für 2020 kommt das zu spät, da bis dahin kein relevanter Anstieg der CO2-Preise zu erwarten ist. Ein nationales Klimaschutzinstrument zur Flankierung des EU-Emissionshandels ist notwendig, wenn das Klimaschutzziel für 2020 erreicht werden soll.

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