Power-to-Heat zur Integration von Erneuerbaren Energien

  • Flexibilität
  • Stromerzeugung
  • Optimierung des Gesamtsystems
  • Deutschland
  • Laufzeit: 03/2013 - 06/2014
© Agora Energiewende

Zusammenfassung

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD aus dem Jahr 2013 sieht vor, dass Strom aus Erneuer-baren Energien, der etwa aufgrund von Netzengpässen abgeregelt werden müsste, zum Beispiel im Wärmebereich, genutzt werden soll. Dies ist volkswirtschaftlich sinnvoll, da sonst sauberer Strom, der zu Grenzkosten von null zur Verfügung stünde, ungenutzt bliebe. Zudem kann so der Erneuerbare-Energien-Anteil im Wärmesektor gesteigert werden.

Die hierfür zur Verfügung stehende Technologie Power-to-Heat kommt in Deutschland allerdings bisher kaum zur Anwendung – trotz vergleichsweise geringer Investitionskosten. Dänemark zeigt hingegen, dass Power-to-Heat großflächig zum Einsatz kommen kann und dazu beiträgt, KWK-Anlagen und Fernwärmenetze für die Anforderungen eines von fluktuierenden Erneuerbaren Energien dominierten Stromsystems zu flexibilisieren.

Vor diesem Hintergrund haben wir ein Konsortium von sachkundigen Instituten beauftragt, die Potenziale zur Nutzung von Power-to-Heat zu untersuchen und Handlungsempfehlungen zu for-mulieren.